KARTOGRAPHIE evolution 

 2014 


Das erste grafische Abbild welches mir zur Veranschaulichung diente, erstellte ich 2014, infolge meiner Diplomarbeit "Heroins Zeugen" an der Fassade der F+F Schule in Zürich (Bild rechts). Dies war der erste Versuch meine Suche in drei Themen zu ordnen (Drogen, Gesellschaft, Religion). Die Überschneidung von den Themengebieten Drogen und Gesellschaft wurden im Kreisdiagram schraffiert wiedergegeben. Hier bediente ich mich der visuellen Darstellung, um die komplexe, teils verworrene Thematik von Abhängigkeit visuell einzuordnen und meine Idee einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.




 2015 


Die stilisierte Struktur der Chemischen Formel von Heroin sollte die Ästhetik meiner Kartographie bilden. Das Gerüst der gegebenen Strukturformel (c21H23no5) welches ich  extrahiert, multipliziert und in der eigenen Achse gedreht und kopiert habe, ähnelte der Aufsicht einer Mohnkapsel.




 2016 


Der Grundriss war somit gegeben. Mit einem CAD-Program begann ich dieses Raster umzusetzen und die verschiedenen Themen und gesammelten Informationen darin einzugliedern. Das CAD-Program fand nur ansatzweise seine Wirkung. Optisch kam ich  dem nahe was ich mir vorgestellt habe,  jedoch erwies sich die starre Handhabung mit dem zusätzlichen anfügen von Daten als unbrauchbar. Um jede neue hinzukommende Informationen einzupassen, musste ich nachträglich die gesamte Zeichnung neu rekonstruieren.

 2017 


Die verfügbaren, angebotenen Applikationen zur einfachen Herstellung von Mindmaps lösten das Problem der Verteilung in der Grafik. Leider aber brachte das Abbild nicht die gewünschte Ästhetik mit sich. Vorteil war das man an jedem Knotenpunkt, zusätzlich Notizen und Bilder implementieren konnte ohne das die in der Zeichnung zum Vorschein kommen. Dazu die Möglichkeit die Knotenpunkte automatisch alphabetisch zu ordnen, brachte bei jedem neuen erstellten Datensatz Ordnung in meiner Suche. Für meine Ansprüche Aber war, die optische Ausgabe der Informationen inakzeptabel.


 2018 


Das Ausprobieren mit andere Programmen erfüllte ebenfalls nicht meine Erwartungen. Zusätzlich kam in mir die Dringlichkeit meine Recherchearbeit online verfügbar zu machen. Die wachsende Datensammlung aber sprengte die Möglichkeit, meine Arbeit, nach meinem Sinne online stellen zu können ohne sich auf eine lange Ladezeit einstellen zu müssen.